Donnerstag, 3. Mai 2012

Hilflosigkeit macht sich breit….

dabei sollte ich, nach Aussage unseres Hausarztes, allen Grund haben mich zu freuen. Wer bekommt schon einen Termin beim Neurologen zum MRT innerhalb von sechs Tagen? Da kann man fast schon stolz drauf sein!

Klar, ich bin irre stolz darauf mein arg kopfwehgeplagtes Tabeakind bis dahin weiterhin mit diversen Schmerzmitteln vollzupumpen, die mittlerweile auch ihre Wirkung verlieren. Vier verschiedene Doktoren innerhalb einer Woche für eine Krankheit sind unser bisheriger Rekord, wobei der Zahn- und Augenarzt nur zwecks Ausschlußverfahren konsultiert wurden. Seit Sonntag bis einschließlich Samstag sechs Arztbesuche und wenn Dienstag kein Feiertag gewesen wäre, hätten wir den terminlich sicher auch noch mitgenommen.

Klar bestände auch die Möglichkeit über eine Krankenhauseinweisung oder Notaufnahme schneller diagnostizieren zu können was ihr fehlt, allerdings hat mir die Sekretärin des Professors im zuständigen Kinderkrankenhaus heute telefonisch die Hoffnung darauf genommen. Die Geräte wären komplett ausgebucht bis zum Wochenende und sie könne nicht garantieren, dass sie dort nicht auch nur ruhig gestellt werden würde bis Montag. Super….da hehalte ich sie doch lieber daheim.

Irgendwo hakt es da doch gewaltig im System.

Sonntag, 8. April 2012

Ostern sinnvoll nutzen….

IMG_5640Den ganzen Tag naschen, schlemmen und es sich gut gehen lassen? Nette Idee…aber Ostern hat ja auch was mit Suchen zu tun und das wird bei uns gerade kräftig mit Hilfe von Müllsäcken praktiziert.

Beim Verstecken der Osternester im Kinderzimmer ist mir doch glatt mal wieder aufgefallen, dass mir der Gesamteindruck so absolut nicht gefällt. Also muß mütterlicherseits nachgeholfen werden. Ich könnte den Tag natürlich nutzen und selbst ordentlich durchwirbeln, aber dafür bin ich leider viiiiel zu faul. An Ideen hatte ich aber noch nie Mangel und habe mal für einen Motivationsschub bei den Kids gesorgt.

Ansage: Zweimal Fünfeuroscheine sind österlich dekoriert versteckt, wer sie findet darf sie behalten. Einzige Bedingung dabei ist nebenher auszusortieren und aufzuräumen. Bis heute Abend ist Zeit.

Okay, sie kommen jetzt zwar alle paar Minuten um einen Tipp betteln, ansonsten geht es aber echt enthusiastisch voran. Sie haben sich auch noch nie vorher darum gestritten wer was aufräumt. Für Alle eine ganz neue Erfahrung…

Natürlich war ich nicht so doof wirklich das Geld zu verstecken. Nachher finden sie das noch bevor das Zimmer wieder in Ordnung ist. Während sie aufräumen denke ich mir ganz entspannt ein gutes Versteck aus und kurz vor Schluss werden sie ihre “Belohnung” dann auch finden.

Liebe Kiddies, weiterhin frohes Suchen, ich freu mich später übers Resultat.

Sonntag, 12. Februar 2012

Wuah, meine Ohren…

Ich sollte echt mal wieder bloggen, aber ob ausgerechnet das Kids inn der richtige Ort ist? 3000 m² voller ohrenbetäubenden Lärmes. Hauptsache die Kinder haben ihren Spaß.

Kinder? Wie, wo? Ewig nicht gesehen….Ab und an kommen drei verschwitzte Wesen mal gucken ob wir noch da sind, nehmen ein Schlückchen und sind dann auch wieder im Nirwana des Gekreisches verschwunden.

Wir Großen müssen uns derweil alleine beschäftigen. Der Liebste liest Zeitung und ist blickmäßig ständig auf der Suche Ich habe mir, neben einem Fläschchen Prosecco, Zerstreuung in Form von einem Buch und dem Netbook mitgenommen. Die Holzbänke sind rückenkillend, normale Gespräche nicht möglich aber sonst ist alles gut!

Freitag, 30. Dezember 2011

Begraben unter Gänseblümchen

gänselblümchenbereitgestellt vom Unsichtbar Verlag  über blogg dein buch

bestellbar HIER

Autorin: Mirjam Dreer

★★★ (von 5)

 

Richtig Mirjam, nett ist die kleine Schwester von Scheiße und ich fand das Buch nicht unbedingt nett!

Ich stehe generell nicht so auf Liebesromane die im Hollywood oder Rosamunde Pilcher-Style vor dem Traualtar oder mindestens mit einem fetten Happy End enden. Das Leben ist meist anders und genau deswegen habe ich mich für dieses Buch beworben.

Enttäuscht war ich nicht. Ich habe es im Büro, in Zeiten in denen nicht viel los war, gelesen. Der Vorteil an in sich abgeschlossenen Kurzgeschichten, von denen es in diesem Buch 15 gibt, jede mit einem Songtitel als Überschrift. Es liest sich flüssig, es gibt kaum Worte die zu viel sind und es ist überhaupt nicht langweilig. Grundvoraussetzung für ein gutes Buch. Verstörend und teilweise geschmacklos habe ich Track 6 Aphex Twin – Come to Daddy gefunden. Zu einem weil es aus Männersicht geschrieben wurde und zum anderen weil es irgendwie aus dem Kontext gerissen scheint. So als, “Jetzt ist es nun Mal geschrieben, da quetschen wir es eben mal mittendrin rein, wird schon niemand merken.” Irgendwie seltsam. Nebenbei beim Lesen ist mir noch bewusst geworden, dass ich scheinbar nicht viel verpasst habe im Leben. Unerwiderte Liebe zum Beispiel, Sex oder Erniedrigung nur um einen Mann zu halten…etc. Ich bin beruhigt und würde das Buch doch keiner Freundin oder Frau mit Liebeskummer schenken. Wo wir bei der Zielgruppe sind und ich die Moralkeule hervorhole. Ich habe dieses Buch als das gelesen was es ist, aber wird es auch jemand tun, der in der Vergangenheit vielleicht vergewaltigt wurde? Möchte so eine Frau wirklich in die Gedankengänge eines Mannes Einsicht haben? Ich hätte gerne fünf Sterne vergeben, habe aber aus diesem Grund zwei davon abgezogen. Ansonsten ist das Buch nämlich sehr stimmig.

Wie auch immer, bewegt hat mich am meisten Track 15 Eels – Daisies of the galaxy. Nicht weil ich es als letztes gelesen habe und es mir deswegen in Erinnerung ist, sondern wegen der Geschichte an sich. SO spielt das Leben und damit bin ich auch schon beim Fazit: Liebe ist nicht immer rosarote Wolken, plüschig, schön oder absolut toll. Liebe ist auch Leben, Gier, Verlangen, Enttäuschung und Schmerz. Dieses hat die Autorin sehr gut rüber gebracht und ich empfinde das Buch weder als Anti-noch als Pro-Buch für die Liebe.

Freitagsfüller # 144

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Der letzte des Jahres…sollte man glatt mal wieder mitmachen.

 

1.  Vorsätze sind einfach nicht mein Ding. Ich habe seit einer Woche den Vorsatz mich um unsere Bügelwäsche zu kümmern….Pfffffff! Wenn ich schon eine Woche nicht packe, greife ich doch ein Jahr nicht an.

2.  Ich bin bestimmt die Einzige, die am Silvesterabend das Bett am meisten vermisst. Irgendwie hat meine Family einen Rhythmus der mit meinem absolut nicht konform ist.

3.  Mein schönstes Weihnachtsgeschenk ist das, welches es nicht gab. Wir hatten nämlich mal wieder beschlossen uns nichts zu schenken. Manchmal liebe ich den Liebsten dafür, dass er sich nicht an Vereinbarungen hält und ich weiß wirklich nicht, welches meiner tollen Geschenke das Schönste ist.

4. Unbequemes meide ich, wo es geht. Manchmal sind unbequeme Dinge aber auch unabdinglich und dann werden sie auch knallhart angegangen. Stylisch geht unbequem schon mal überhaupt nicht.

5.  Ich habe genug geschrieben? Vielleicht sollte ich es doch mit einem Vorsatz versuchen: FASSE DICH KURZ!

6. “Oh nein, nicht schon wieder”, dachte ich eben als unser Colakaninchen am Kühlschrank rumraschelte. So ist sie die Pepsi, kommt das Essen nicht zu ihr, kommt sie mal eben zum Essen. Mit ein paar Möhrchen und Salat ging es dann auch zurück ins Gehege.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf nichts bestimmtes, morgen habe ich tagsüber wieder mal die Bügelwäsche und abends Party mit den Kids geplant und Sonntag möchte ich mich mental auf die nächste Woche einstellen! Urlaub Ade…Büroalltag, ich komme!

Montag, 12. Dezember 2011

gestörtes Leiterverhältnis

alu-leiterBevor man eine Leiter besteigt, sollte man sich vergewissern, ob sie an der richtigen Wand lehnt. (chinesisches Sprichwort)

Man sollte sich vor allem vergewissern, ob sie überhaupt an einer Wand lehnt und nicht gerade einen Flugschein auf der Autobahn macht.

Hat schon mal jemand eine fliegende Leiter zentimeterknapp mit voller Wucht an sich vorbeirauschen lassen? Nicht? Ein Erlebnis das man genau so dringend braucht wie Keuchhusten. Ich kann beides für mich in Anspruch nehmen. Wochenlang Keuchhusten und die fliegende Leiter. Das Leben kann schon beschissen sein, aber immerhin lebe ich noch.

Der Tag fing schon oberbescheiden mit einem Megastau an. Gefangen auf der Autobahn im strömenden Regen. Gähnende Langeweile, der Tank wird immer leerer, die Blase voller. Die einzige Ablenkung ab und an mal zwei, drei Autos mit Blechschäden auf der Standspur oder das Rüberrücken wegen Krankenwagen und Polizei. Nach knapp zwei Stunden endlich die erste Gelegenheit zu flüchten. Retour, wo dann auch schon die Landstraße proppe verstopft war. Es leben die flexiblen Arbeitszeiten. Nachdem ich den Stau also bei Käffchen und Facebook ausgesessen habe, wieder Richtung Büro.

Die Autobahn war frei, es war herrlich wenig Verkehr. Ich auf der Mittelspur und plötzlich Ziiiiisch, flog die Leiter, die nicht an der Wand lehnte, haarscharf an mir vorbei. Ein Transporter hatte sie “übersehen” und hat sie seitlich weggeschleudert. Zum Glück konnte ich durch einen Schlenker auf die Nebenspur ausweichen, ich möchte nicht wissen, was sonst passiert wäre. Wenige Minuten später, noch zitternd war meine erste Aktion im Büro dann auch gleich ein Anruf bei der zuständigen Autobahnmeisterei, die mir versicherten sofort loszufahren.

Ich denke, mein Verhältnis zu Leitern wird ab jetzt ziemlich gestört sein.

Freitag, 9. Dezember 2011

FREITAGS-FÜLLER # 141

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und wieder aus dem Bett gepurzelt und mitgemacht.

 

 

1.  Der beste Weg um endlich mal wieder zu bloggen, ist hier mitzumachen.

2.  Begraben unter Gänseblümchen, lese ich gerade, und da ich das Buch über blogg dein Buch bekommen habe, werde ich es in Kürze hier rezensieren.

3.  Mein Adventskranz ist in diesem Jahr echt übel und ich schäme mich sogar, diesen als solchen zu bezeichnen. Während der im letzten Jahr sogar farblich auf Teppich, Tisch und Tapete abgestimmt war gibt es in diesem Jahr ein längliches Teil aus Metall mit Gläsern für Teelichtern drin. Ganz ohne Ferz, wie die Pfälzer hier sagen würden,  Aber durch meine Bettlägerigkeit der letzten Wochen bin ich nicht dazu gekommen was zu zaubern und jetzt lohnt es sich nicht mehr. Im nächsten Jahr dann wieder…

4. Meine momentane Blog-Faulheit, ist wirklich echt unglaublich. Ich zocke gerade lieber als zu tippseln.

5. Es nähert sich, na was wohl? Die für mich stressigste Zeit im Jahr. Von einer Weihnachtsfeier zur nächsten, Geschenke besorgen, zusehen das alles perfekt ist…zum Glück habe ich in diesem Jahr noch 12 Tage Urlaub.

6. Ich bin froh, wenn alles vorbei ist, um die Wahrheit zu sagen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich darauf den Stress dieser Woche mit einem oder zwei oder drei Gläsern Rotwein gemütlich wegzuspülen, morgen habe ich einen ausgiebigen Wäsche-Kümmer-Tag geplant und Sonntag möchte ich, so man mich lässt einfach mal nur das machen, was ich will!