Montag, 10. Januar 2011

Ich ruf Sie zurück…

und dann besprechen wir alles.

Ja, ja Cheffe…ich wollte lediglich wissen wo mein Lohn bleibt. Auf dem Konto ist er jedenfalls noch nicht.

Ich frage mich langsam echt, ob ich überhaupt noch Lust habe dort zu arbeiten? Zuverlässigkeit ist was anderes und meinem Arbeitsvertrag konnte ich auch einen Monat vergeblich nachrennen.

Angeblich hätte man ja sogar versucht mich zu erreichen.Völliger Humbug, auf meinem neuen superduper Handy ist nicht ein Anruf angekommen von denen.

Irgendwie schade, denn es hat wirklich Spaß gemacht dort zu arbeiten und die Arbeitszeiten waren spitze.

Mal abwarten…ich schlürf derweil einen Tee Kaffee.Kaffeetasse

Sonntag, 9. Januar 2011

Müttertaugliche Jeans

Warum gibt es da nicht ein paar tolle, coole Modelle mit unauffällig verstärktem Kniebereich? Gibt es ja für Kinder auch, auch wenn dies offensichtlich ist.

Fakt ist, dass man als Mutter ziemlich oft am Boden ist und das nicht nur seelisch. Beides leidet, die Jeans und die Seele. Und die Seele leidet noch mal extra wenn die 5. Lieblingsjeans die Grätsche macht und auf beiden Hosenbeinen gleich große Risse an den Knien hat. Kann durchaus als stylisch durchgehen, wenn nicht gerade Winter ist.

Bei mir war es mal wieder so weit. Zwei meiner Jeans sind bodenbedingt zerschlissen und momentan draußen untragbar. Also war gestern Jeans-Shoppen angesagt.

Meine Erwartungen dabei sind gar nicht so hoch. Sie sollten bequem + stylisch sein, heile Knie haben und auch im Büro tragbar sein.  Nun ist es für mich aber nicht so einfach, etwas passendes zu finden. Mir sind ja meist sogar die extra kurz ausgezeichneten Jeans zu lang und müssen gekürzt werden. Von den normal langen ganz zu schweigen. Da versaut die Kürzung gleich mal den kompletten Schnitt oder die Ausbleichungen hinten  im Kniebereich sind bei mir an der Wade.

Es ist ein Kreuz und so war es wieder durchweg enttäuschend. Zum Glück hatte ich den Liebsten als Stilberater und Tröster dabei und nach dem 4. Kopfschütteln seinerseits und nach meiner enttäuschten Bemerkung, ich hätte nun gar nichts mehr (ich meinte damit an Hosen in der Ankleidekabine), kam von ihm die erfrischende Antwort, dass wir ja immer noch uns hätten. Dieser Mann ist einfach unbezahlbar.

Fündig wurde  ich dann in einen anderem Laden. Jetzt habe ich zumindest eine Jeans, die ich zum nächsten Jeans-Shoppen  anziehen kann.  Diese ist zwar aus der “Kinderabteilung”, muss aber derweil reichen.

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Wie man sieht (Knickfalte am Hosenbein), muss sogar diese gekürzt werden und die Bleichung ist hin. Aber dafür ist sie tatsächlich an den Knien etwas verstärkt und mindestens um das vierfache günstiger als ich im Vorfeld für eine Hose veranschlagt hatte. Trotzdem wird auch hier der Zeitwert nicht so hoch sein, denn Qualität ist was anderes.

Trotzdem werde ich nicht daheim auf Jogginghosen umsteigen oder gar damit aufhören auf dem Boden rumzurobben.

Aber ärgern werde ich mich immer wieder über mütteruntaugliche Jeans, auch wenn es kein weltbewegendes Problem darstellt.

Technik-Geschenke

Irgendwelche Gene müssen bei mir schiefliegen. Ich fahre auf so Dinger mit Knopf zum Anschalten mehr ab als auf Schmuck, Uhren, Parfüm, Schuhe & Co.

Während andere Frauen spitze Entzückensschreie ausstossen beim Anblick des 5. Uhrgeschenkes, freue ich mich unbändig über mein neues Smartphone, denn das hat auch eine Uhr und kann nebenbei noch viel mehr als die Zeit anzeigen. 

Kurz vorm Kollaps stehen wegen Ohrringen mit wertvollen Steinchen? Nicht mit mir. Ich habe stattdessen Kopfhörer mit Swarovski-Steinen im Ohr mit denen ich Musik überm I-Pod beziehe. DAS können keine Klunkerchen.

Der neueste Epilierer für 500 Euro? Ich pack lieber mein  Netbook aus. Das ist erstens günstiger, tut zweitens weniger weh und ist definitiv öfter im Gebrauch.

Die wertvolle Kette zur Schau stellen (hab ich gerade gestern auf einem Button bei Pokerstars gesehen…roter Rolli mit Protzkette)? Ich will lieber die neueste Kamera mit zig Millionen Pixel, mit der ich so Dinge detailgetreu einfangen kann.

Ich könnte noch viel mehr Beispiele bringen, aber das reicht um zu sehen, wie ich ticke.

Das schönste dabei ist, dass ich den Liebsten habe, der mir mit Freude und viel Spaß diese Wünsche realisiert. Er kennt meinen Geschmack genau und ich muss demnach nie etwas umtauschen oder bin gar enttäuscht. Ein paar Karat zu wenig? Bei uns hat das nichts mit persönlicher Wertschätzung zu tun.

Vielleicht entwickle ich ja in ein paar Jahren ein Faible für Schmuck und Uhren (Parfüm und Schuhe sind natürlich unverzichtbar)…aber ich glaube, der Zug ist abgefahren. Derweil will ich lieber weiter Dinge mit Knopf.

Wir wohnen in einem Loch

genauer, in einem DVB-T-Funkloch. Diese “grausame” Gewissheit haben wir seit ein paar Tagen.

Ich habe es ja schon mal geschrieben, uns fehlte ein Bildschirm. Jetzt nicht mehr. 1000 Produkte zum Einkaufspreis..und so. Also ab zum Mediamarkt, Acer-Bildschirm mit eingebautem DVB-T-Tuner für 177 Euronen  kaufen. Nur leider war das Regal leer und die Computerrecherche des Verkäufers ergab, dass es nur noch einen im Umkreis von 50 km gibt. Ich hätte den dann ja reservieren lassen und abgeholt. Nicht so der Liebste, der recherchierte nebenher bei den Kartons und hat zwei leere gefunden.  Es stellte sich dann raus, dass sechs dieser Bildschirme in der Ausstellungsfläche verbaut sind, die aber lt. Chef nicht verkauft werden dürfen. Das wollte der Liebste dann doch lieber selbst mit dem Chef klären. Wir haben diesen dann zwar nicht zu Gesicht bekommen, durften aber trotzdem einen dieser Bildschirme haben.

Tada….da ist er:

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Dazu gab es dann noch einen neuen W-Lan-Stick und jetzt macht  es richtig Spaß. Wir haben eine hervorragende Verbindung zum Router (vorher mit dem Laptop am selben Standort sehr niedrig), der PC hat natürlich das zig-fache an Leistung…ach, und überhaupt.

Nur das Funkloch ist ein kleiner Wermutstropfen.

Aber nicht für mich. Teufel

Montag, 3. Januar 2011

Hasenfedern

Da bestand wohl noch Erklärungsbedarf. Moritz kam gestern mit einem kleinen Fellbüschel unserer schwarzen (momentan scheinschwangeren) Schönheit Pepsi in der Hand daher und meinte ganz trocken: “Mama, guck mal, ich hab hier Federn von Yoshi”.

Nach einem heftigen Kicheranfall habe ich ihn aufgeklärt. Alleine schon die Vorstellung, dass unser dicker Flausch durch die Gegend fliegt und dabei Federn lässt, ist zu köstlich.

 

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Aber apropos Pepsi. Sie von den Fantas zu trennen und zu den Pinselklecksen ins Gehege zu setzen, war eine der besten Ideen, die ich im letzten Jahr hatte. Sie ist so wahnsinnig aufgeblüht seitdem sie nicht mehr gemobbt wird. Kalle Klecks und Puccy Pinsel sind aber auch zwei besonders tolle Gentlemans und unser Colamädchen passt perfekt zu ihnen.

Sonntag, 2. Januar 2011

Hmmm…alles eulig heute?

Moritz mutierte zur Nachteule und heute ist eh alles irgendwie total verpennt und mal wieder friedlich schlunzig.

Außerdem habe ich eins meiner neuen Bücher in Angriff genommen, was ja auch zur “Lese-Eule” passt.

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Wir werden dann sicher heute nachtaktiv…

Samstag, 1. Januar 2011

Bild des Tages

Ab heute gibt es täglich ein Bild das zum Geschehen und zur Tagesstimmung passt.

Anfangen möchte ich mit diesem:

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Geknipst von Moritz im Dezember 09.

Genau so schlunzig wie mein Hausschuh, ist der heutige Tag. Geschlafen haben wir alle ewig lang, dann gab es für die Kids selbstgebackene Lebkuchen mit Milch und für mich Kaffee und belegte Baguettes im Bett.

Der Tag ist so richtig schön gemütlich. Anziehen? Heute nicht! Aufräumen, kochen, putzen, raus gehen? Nö…

Heute ist das Sofa der beliebteste Platz im Haus, der Fernseher läuft die ganze Zeit (absolute Seltenheit), die Kids sind in ihre Spiele vertieft und absolut harmonisch miteinander und ich mach einfach nur was mir gefällt. Zum Essen gab es lecker Käsefondue und Raclette und ich hatte dabei null Aufwand.

Und das Beste….ich dehne das einfach auf Morgen aus. Übermorgen darf mich der Alltag mit all seinen Tücken, Problemen und Sorgen gerne wieder haben!