Freitag, 21. August 2009

Poker – Turnierbericht 8-Game

Ich habe jetzt schon ein paar Wochen nicht mehr gepokert. Es machte irgendwie keinen Spaß mehr, nachdem ich mich vom Mehrfachmillionär auf unter 10.000 Spielchips gebracht habe.

Gerade eben habe ich Langeweile und mich bei Pokerstars für ein 8-Game Sit&Go mit 2000 Chips Einsatz und sechs Spielern angemeldet.

Ich kommentiere mal nebenher den Spielverlauf.

1. Limit Triple Draw 2-7 Lowball

Ich hasse dieses Spiel und erst recht am Anfang. Wenn man von vornerein keine guten Lows hat braucht man erst gar nicht mitgehen. Zweimal hatte ich so Lala-Karten und habe 100 Chips eingesetzt…für die Katz.

2. Limit Holdem

Erste Karten nix, dann ein Paar Fünfer. Zum Glück fiel im Flop noch eine Fünf, sonst wäre ich ausgestiegen. Flush und Straight-Gefahr bestand nicht, aber es fiel im River noch eine 10, somit lagen zwei Zehnen in der Mitte und mich hätte ein Drilling oder Vierling Zehnen schlagen können, bzw. hätte ein höheres Full House mich nieder gemacht. Ich habe bis zum River geraist, die letzte Karte aber nur gecheckt. Riskant, aber Glück gehabt.

3. Limit Omaha H/L

Meine momentane Position im Spiel 3 von 6. Könnte besser laufen, aber ich kriege kaum gute Karten, dabei spiele ich Omaha recht gerne.

4. Limit Razz

Klar, die ersten Karten gleich ein Drilling. Wäre nachher bei Stud nicht schlecht. Der erste Spieler ist raus, einer setzt aus, also spielen gerade nur noch drei Aktive. Ich bin noch nicht mitgegangen, aber gerade habe ich A,5,6. Ein Muss. Shit, musste das gleiche plus König noch dazukommen? Abgelost.

5. Limit Stud

Das erste Mal in diesem Spiel überhaupt die Blinds kassiert. Pff….4 von 5, dabei bin ich noch über den Spielchipstand vom Anfang. Ich sollte mal besser anfangen zu spielen. Bisher habe ich mehr getippselt und gefoldet.

6. Limit Stud H/L

Yeah…Ass, Ass, Dame, Dame - Platz 1 von 5 . So soll es sein und vor allem bleiben. Eben ein Full House, allerdings geteilter Pott. Alle fünf spielen wieder. Ich bin nur noch 2. Wie es aussieht fliegt gleich einer.

7. No Limit Holdem

Jetzt wird es spannend. Meine Mitspieler sind übrigens ein Deutscher, ein Italiener, ein Ami und ein Franzose. Hab ich gerade mal geschaut. Wäre ich mal eben mitgegangen. B, 6 auf der Hand und in der Mitte 2 B und eine 6. Pech! A, A - All in? Klar…ging nur niemand mit. Hätte ich mal geract. Wir sind nur noch zu viert. Nein, zu dritt. Frankreich und Italien haben sich verabschiedet. Es braucht nur noch einer raus, dann habe ich wenigstens den Einsatz und noch mehr wieder.

8. PL Omaha

Keine guten Karten und ich bin Bummelletzte. Schnell noch eine Kippe anzünden und aufhören rumzuhibbeln.

Die erste Runde ist geschafft! Jetzt geht es mit höheren Blinds von vorne los.

Limit Triple Draw 2-7 Lowball

Eben nur zu zweit gespielt, der Ami hat ausgesetzt. Stress, aber auch ein paar Spiele gewonnen. Ich bin 2. Na toll, ich hatte eben alle Karten getauscht und das höchste Full House überhaupt. Nützt nur nichts bei diesem Spiel.

Limit Holdem

Der Ami blufft ganz schön…keine Gefahr. A, A, echt spannend….sofort geraist, beide mitgegangen, im Flop A,4, 5 alles Karo. Ob wohl jemand einen Flush hat? Trotzdem mitgegangen, der Turn war wieder Karo. Die Gefahr steigt….im River eine 5 – Yeah! Full House – alles meins. Natürlich gab es ein Flush.

Limit Omaha H/L

Bisher einmal die Lowhand gewonnen. Ansonsten doofe Karten. Eben mit einem Full House gegen ein höheres verloren. Pech und damit wieder 2. Was für ein Hin und Her.

Limit Razz

Erste Karte geblufft und den Pott gewonnen, den 2. auch. Die Blinds sind mittlerweile bei 150/300. Den Ami habe ich gerade rausgeschmissen. Wir sind jetzt im Heads-Up. Germanpower!

Limit Stud

Die Karten fliegen nur so. Wir gehen meist in die Vollen. Schreiben wird schwierig. Jetzt will ich natürlich auch gewinnen.

Stud H/L

Blöd im Heads-up. Aber nicht unmachbar. Bis jetzt ist es noch ziemlich ausgewogen. Mal bin ich vorne, mal er.

No Limit Holdem

Wo bleiben meine Asse? Ich hatte in diesem Turnier schon drei Paare davon. Er geht kaum noch mit, dafür chatten, bzw. *LOL*-en wir. Huch, ist das spannend. Ich bin mal wieder Erste, aber nur knapp.

PL Omaha

Ich hänge hinten, gebe aber noch nicht auf. Mein Gegner ist durchschaubar, das macht es einfacher.

Limit Triple Draw 2-7 Lowball

Die Blinds sind schon bei 500/1000 und ich war eben 3 x All in. Ich hasse es immer noch und hänge ziemlich weit hinten.

Limit Holdem

Es istvollbracht…ich habe verloren. Das erste Spiel gleich durch geraist und mit mit 2 Paaren gegen einen Drilling Zweien verloren. Pech, aber immerhin 4.200 Punkte gewonnen und mir bewiesen, daß ich es noch packe.

Yeah!

Donnerstag, 20. August 2009

schlanke, lange Beine

da soll noch einer behaupten, ich wäre klein und hätte stramme Waden.

Pffff…..P1010662

Petze, Petze, ärgert sich…

Meine beiden “Mittleren” können manchmal auch so eselig sein in ihrem Geschwisterrivalitätsverhalten.

Anstatt zusammen zu halten, wird sich gegenseitig verpfiffen, schneller als man “wenn fliegen hinter fliegen fliegen fliegen fliegen fliegen hinterher” sagen kann.

Es wird gepetzt was sich nur petzen lässt:

  • Mama, Tabea ist jetzt schon 5 Minuten im Bad, dabei sitzt sie nicht mal auf Toilette.
  • Mama, Daniel hat eben gesagt, daß mein Kleid nicht schön aussieht.”
  • Mama, Moritz hat sich die Hände nicht gewaschen, obwohl er sollte.
  • Mama, ich mußte eben eine Minute auf Tabea warten.
  • Mama, Daniel steht vor der Tür.
  • Mama, Tabea hat einen Legostein in die Duplokiste geworfen.
  • Mama, Daniel hat einen Tropfen Milch verkleckert und den heimlich wieder aufgewischt.
  • Mama, Tabea hat sich einfach eine Weintraube genommen.
  • ….
  • ….blafasel

Absolut nervig und unnötig. In dieser Form geht das den lieben, langen Tag so. Ich reagiere schon gar nicht mehr, zumal es immer banaler wird. Ganz selten werden “wichtige Dinge” verpfiffen, die höre ich dann irgendwann von anderen.

Es ist auch für die Kinder ohne Nutzen…was soll ich denn tun, außer sagen, daß ich Sinnlospetzen ziemlich ätzend finde? Solange nicht Gefahr besteht, daß jemand verletzt werden könnte/ist oder in Begriff steht, was unsäglich dummes zu tun/getan zu haben, sollen sie mich bitte verschonen.

Den Vogel hat eben aber Daniel abgeschossen: “MAMA, TABEA HAT GERADE MORITZ SEINE GEFÜHLE VERLETZT!”

Ich fasse es nicht!

Mir fällt aber bestimmt noch was fieses ein, um das Petzproblem in den Griff zu kriegen.

Mittwoch, 19. August 2009

Ohrenbetäubend

Jetzt reicht`s.

Ich hole meine drei gleich rein, schmeisse eine Pizza in den Ofen und parke sie vor dem Fernseher…ist eh zu heiß draußen.

Bei uns sind ja immer viele Kinder zu Besuch zum Spielen aus der Nachbarschaft, aber heute ist die 12-Kind-Marke überschritten und das spiegelt sich vor allem in der Lautstärke wider.

Es wird Vater, Mutter, Kind gespielt. Der Kleinste (unser Moritz ) weigert sich das Baby zu sein und will lieber Papa spielen. Den spielt aber schon Lisa. Jessica ist beleidigt weil sie die Oma sein soll und das nur weil sie die Älteste ist. Findet sie fies, vor allem weil Moritz nun doch Papa sein darf und Daniel als ältester Junge das Baby spielt. Lisa ist jetzt der Papa von Moritz, also der Opa. Katta ist die Mama und läßt sich diese Rolle auch nicht von Annalena streitig machen. Tabea wurde als Tochter bestimmt und sie nimmt es hin, aber nicht ohne ihrer Freude freien Lauf zu lassen, daß Elena nun ihre Schwester ist. Alexander ist der Sohn und damit nun Elenas Zwillingsbruder (im rechten Leben ist das Davide). Zum Glück will der mitgebrachte Welpe nicht Katze sein.

Habe ich noch jemanden vergessen? Hmmm, die LEISEN. Davide spielt still und unbeeindruckt im Sand vor sich hin und Kim sitzt mit überheblichem Teenielächeln auf dem Zaun und beäugt den Zirkus verächtlich.

Ob es jetzt fair ist die Runde zu unterbrechen, wo doch ENDLICH jeder seine Rolle gefunden hat?

Ich lass das lieber mit der Pizza, gönne mir stattdessen einen Eiskaffee, stöpsel den IPod ein und lass die draussen machen. Sind ja genug “Erwachsene” da.

Dienstag, 18. August 2009

So ein Terror

Moritz,normalerweise ein kleiner Sonnenschein, ist heute absolut mies drauf. Irgendwie kein Wunder, wenn man als Zweijähriger meint, dass sechs Stunden Nachtschlaf mehr als ausreichend sind.

  1. Wollte er tatsächlich, daß ich heute Nacht um halb vier den DVD-Player anmache weil er sein blödes Shrek gucken wollte.
  2. Dann eben spielen und raus gehen. Ich war aber noch hundemüde und morgens um viere? Ich wollte ja nicht mal mit ihm reden.
  3. Mein Liebster war nicht sehr erbaut, als er ihn eher schreiend mit dem Wecker bewaffnet wachrüttelte. Er ist morgens nämlich eher der Typ leiser Töne.
  4. Gebrüll und Gezeter gab es als der Papa dann zur Arbeit los mußte. Moritz wollte unbedingt mit. Als ob das gehen würde!
  5. Ich habe dann versucht heimlich sein Bettzeug zu waschen weil es pipifeucht war. Kreischend hing er am Bullauge der Waschmaschine und zerrte alles wieder raus.
  6. Mußte ich die Mülltonne raus stellen. Plötzlich stellte er Besitzansprüche und sie sollte im Schuppen bleiben. Ein Bild für die Götter, ich schob die Tonne Richtung Schuppen und an mir hing der Wuttroll und brüllte immer unter Tränen: “Meine Mülltonne, meine Mülltonne.”
  7. Daniel und Tabea wurden natürlich von seiner guten Laune geweckt und wollten dann auch Trickfilm gucken. Durften sie, aber Moritz hat sie verjagt mit seinem Gekreische, daß es sein Wohnzimmer wäre.
  8. Dann ging es mit dem Notebook weiter. Er darf gelegentlich beim Liebsten und unter Aufsicht bei Youtube seine Favoriten schauen. Heute aber nicht…ich hatte einfach keine Zeit und vor allem keinen Nerv mir das anzutun. Da konnte er drohen wie er wollte, alleine gibt es das nicht mehr. Meine Ohren klingeln immer noch.
  9. Hat der Liebste heute morgen was vergessen und kam kurz in der Pause vorbei. Der Kleine wollte natürlich wieder mit und hat gebrüllt als wenn es ein Abschied für immer wäre und nicht nur bis zur Mittagspause.

Ich habe heute mal echt die Nase voll. Jetzt liegt er auf dem Sofa und nachdem ich mindestens 10 x zu ihm hin mußte, soll er sích ab jetzt seine Dudus, Fernbedienung, Trinken, Decke, usw. selber holen, am besten die Klappe halten und sich die nächsten Stunden mal richtig ausschlafen.

Gegendarstellung

seltsames WLAN

Manchmal hakt es hier echt. Ein Notebook hat hervorragenden Empfang und beim anderen und meinem Netbook läuft gar nichts. Verbindung zwischen Router und den Teilen ist da, aber einwählen geht nicht. Der andere ist fleißig online und absolut stabil. Die anderen beiden sind auch unabhängig voneinander und ich selbst benutze ja  nur das Netbook. Gestern den ganzen Nachmittag und Abend das Schlamassel. Seit heute morgen läuft alles wieder als wäre nichts gewesen.

Komisch, komisch das Ganze.

Ebenso mein Netbook. Bleibt letzte Woche prompt der Bildschirm schwarz und das Teilchen bootet  nicht. Aus heiterem Himmel. Eine Stunde vorher lief noch alles bestens. Der Liebste wollte es gleich mal einschicken, ist ja Garantie drauf…ich hab gegooglet und siehe da, es ist ein bekanntes Problem bei Acer und ich brauchte nur einen USB-Stick und das entsprechende Programm. Innerhalb von ein paar Minuten lief alles wieder.

Eben habe ich erstmal die Überschrift geändert. Daniel hat mir über die Schultern geschaut und gemeint BLÖD geht gar nicht. Sie dürften das ja auch nicht mehr sagen. Recht hat er…es ist nicht so prickelnd, wenn der zweijährige Moritz im Supermarkt Blöde Kuh zu mir sagt weil er kein Domestos haben darf und den Ausdruck bei seinen Grundschulgeschwistern aufgeschnappt hat. Zum Glück hatte er den Mund voll Brezel und nur ich habe ihn verstanden.

Rabenmutter ich…kaufe dem Kind auch kein Domestos.

Sonntag, 16. August 2009

Es geht lohoos!

Alltag wir kommen…aber noch nicht heute.

Morgen ist des Liebsten Urlaub vorbei und der Kindergarten hat wieder auf. Schule geht hingegen erst in einer Woche wieder los.

Für Moritz wird es dann wohl ernst. Spätestens Donnerstag soll er mal alleine im Kindergarten bleiben. Unser Kiga praktiziert das Berliner Eingewöhnungsmodell und demnach wäre dann der erste Trennungsversuch. Ich bin gespannt, aber voller Hoffnung. Immerhin ist unser Kindergarten echt klasse und wir waren seit Juli so in etwa 20 mal für je eine Stunde “schnuppern”. Damit hat Moritz regional den Schnupper-Rekord gebrochen. Aber er hatte Zeit seine Rituale aufzubauen und die Erzieherinnen kennen zu lernen. Am Ende hat der “schwerste Fall” (O-Ton Erzieherin) zumindest die Hand zum Abschied gegeben.

Man darf gespannt sein. P1010405